Auf rund 400 m² direkt neben der Blue Stage präsentierte German Water Partnership (GWP) vom 4. bis 7. Mai 2026 erneut die international aktive deutsche Wasserwirtschaft auf der IFAT Munich – der Weltleitmesse für Umwelttechnologien in den Bereichen Wasser, Recycling und Zirkularität. Gemeinsam mit 24 Mitgliedern und Partnern demonstrierte das Netzwerk, warum Wassertechnologien und -lösungen „made in Germany“ weltweit gefragt sind.

Hochrangiger politischer Auftakt am GWP-Stand

Direkt zum Messeauftakt besuchten Bundesumweltminister Carsten Schneider sowie die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, den GWP-Gemeinschaftsstand. Anhand des neu gelaunchten Virtual Index of Members (VIoM) präsentierten Vorstandsvorsitzender Ingo Hannemann und Geschäftsführer Boris Greifeneder die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Netzwerks.
Im Austausch mit dem Bundesumweltminister betonte Greifeneder die strategische Bedeutung einer stärkeren internationalen Bündelung der deutschen Wasserwirtschaft: Als führender Markt braucht Deutschland eine gemeinsame Erfolgsgeschichte – flankiert von kohärenter politischer Unterstützung. Nach ihrer Keynote auf der GWP Jahreskonferenz 2025 setzte der Besuch von EU-Kommissarin Jessika Roswall ein weiteres wichtiges Zeichen für die Zusammenarbeit und die Fortführung des Dialogs zur Stärkung der Wasserresilienz in Europa.
Neuer Virtual Index of Members macht GWP-Netzwerk digital erlebbar

Erstmals auf der IFAT Munich vorgestellt wurde der neue Virtual Index of Members (VIoM). Über zwei interaktive Touchscreens konnten Besucher:innen virtuell in die urbane, industrielle und landwirtschaftliche Wasserwirtschaft eintauchen und die Technologien und Lösungen der GWP-Mitglieder entdecken.
Wichtiger Hinweis für GWP-Mitglieder: Aktualisieren Sie jetzt Ihr Unternehmensprofil mithilfe des Quick Guides, um Ihre Produkte und Leistungen optimal im VIoM zu präsentieren.
Plattform für internationale Partnerschaften
Mit dem Empfang von insgesamt neun internationalen Delegationen unterstrich GWP erneut seine Rolle als Brückenbauer zwischen der deutschen Wasserwirtschaft und internationalen Entscheidungsträger:innen. Delegationen aus Oman, Jordanien, Ägypten, Marokko, Côte d‘Ivoire, Belgien, Schweden, Vietnam und Lateinamerika informierten sich bei Rundgängen über Technologien und Lösungen der GWP-Mitglieder.
Darüber hinaus begrüßte GWP Vertreter:innen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Vereinten Nationen am Gemeinschaftsstand.
GWP gestaltet Fachprogramm der IFAT Munich aktiv mit
Auch jenseits des Gemeinschaftsstands brachte GWP seine Expertise in das Rahmenprogramm der IFAT Munich ein.

Auf der Blue Stage diskutierten Expert:innen aus Politik, Versorgungswirtschaft, Industrie und Ingenieurwesen über die Umsetzung der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie und die Frage, wie regulatorische Anforderungen in Innovationsimpulse übersetzt werden können.
Ein weiteres Panel widmete sich den Erfahrungen aus dem Forschungsprogramm Water Security in Africa (WASA). Vertreter:innen aus Wissenschaft, Industrie und Betreiberorganisationen diskutierten, wie transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gelingen kann – insbesondere unter Einbindung von Betreiber:innen und Promovierenden.
GWP-Geschäftsführer Boris Greifeneder moderierte zudem eine Diskussionsrunde zu internationalen Betreiberpartnerschaften und den daraus entstehenden Chancen für kommunale und private Unternehmen sowie Entwicklungsorganisationen.
Auf der Hydrogen Stage rückte GWP außerdem die nachhaltige Wasserbereitstellung für die globale Wasserstoffwirtschaft in den Fokus. Diskutiert wurde, wie eine sichere und ressourcenschonende Wasserversorgung für die Wasserstoffproduktion künftig gewährleistet werden kann.
Neue Marktchancen durch internationale Partnerschaften
Gemeinsam mit der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) sowie dem Berliner Büro der Weltbankgruppe organisierte GWP einen hochkarätig besetzten Roundtable zu Reformen im internationalen Beschaffungswesen und neuen Geschäftsmöglichkeiten für die deutsche Wasserwirtschaft in international finanzierten Projekten. GWP-Mitglieder erhielten die Gelegenheit, sich direkt mit Expert:innen der Weltbank zu Ausschreibungsverfahren, Marktchancen und aktuellen Branchentrends auszutauschen sowie Impulse für zukünftige Projekte einzubringen.
Ein weiterer Workshop widmete sich Wasserinfrastrukturprojekten in der Ukraine. Vertreter:innen internationaler Finanzinstitutionen, ukrainischer Ministerien und Verbände, kommunaler Wasserbetriebe, Ingenieurbüros sowie deutscher Technologieanbieter diskutierten aktuelle Bedarfe und konkrete Projektperspektiven im Rahmen international finanzierter Wasser- und Abwasserprojekte. Organisiert wurde der Workshop gemeinsam mit der AWE, der AHK Ukraine und FELICITY II.
Networking als Schlüssel zum Erfolg
Der GWP-Gemeinschaftsstand war erneut weit mehr als reine Ausstellungsfläche: Er wurde zum zentralen Treffpunkt für Austausch, Vernetzung und neue Kooperationen innerhalb der internationalen Wasserbranche.
Besonders die von Bentley Systems Germany GmbH, DEHOUST GmbH und der KfW unterstützten Get-togethers boten zahlreiche Gelegenheiten, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Partnerschaften anzubahnen.
Diese Unternehmen und Partner waren am GWP-Gemeinschaftsstand vertreten:
Aerzener Maschinenfabrik GmbH, Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE), ARIS Systeme GmbH, Comprex (Hammann GmbH), DAS Environmental Expert GmbH, Endress+Hauser Messtechnik GmbH + Co.KG, GKW Consult GmbH, HAMBURG WASSER, IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP), Irriport GmbH, LIPP GmbH, MolAquaTech GmbH, PPU Umwelttechnik GmbH, RelineEurope GmbH, Roediger Vacuum GmbH, Hermann Sewerin GmbH, Stadtentwässerung Dresden GmbH, Steinecker GmbH, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Tilia GmbH, Exportinitiative Umweltschutz (EXI), Water Security in Africa (WASA) und Water-i.d..
Ausblick: Die Vorbereitungen für 2028 laufen bereits
Nach der Messe ist vor der Messe: Die Planungen für den GWP-Gemeinschaftsstand auf der IFAT Munich 2028 haben bereits begonnen. Interessierte Unternehmen können sich schon jetzt bei Paula Reuß melden. Die reguläre Anmeldung startet im Frühjahr 2027.
Bereits in wenigen Wochen bietet zudem die Handelsblatt Konferenz „Wirtschaftsfaktor Wasser“ mit GWP als Initiativpartner sowie die anschließende 23. Mitgliederversammlung die nächste Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die Konferenz bringt führende Köpfe aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Finanzwelt zusammen, um die strategische Bedeutung von Wasser für Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Transformation und resiliente Standorte zu diskutieren.
Wichtiger Hinweis: GWP-Mitglieder erhalten das Ticket zur Handelsblatt Konferenz „Wirtschaftsfaktor Wasser“ zum Sonderpreis. Der Rabattcode ist nach dem Mitgliederlogin auf der Veranstaltungsseite der GWP-Website einsehbar.








