Digital Water

Der Arbeitskreis „Digital Water“ stellt die Digitalisierung und Automatisierung in den Mittelpunkt einer Strategie für eine ressourceneffiziente, flexible und wettbewerbsfähige Wasserwirtschaft. Dabei greift er in Analogie zur Initiative Industrie 4.0 maßgebliche Merkmale und Begriffe dieser industriellen Revolution, wie „Vernetzung von Maschinen, Prozessen, Lagersystemen und Betriebsmitteln“, „Smart Factory“, „Internet der Dinge und Dienste“ auf und bringt sie in einen systemischen, wasserwirtschaftlichen Zusammenhang. In der Umsetzung sind Cyber Physical Systems (CPS) Treiber der optimalen Vernetzung virtueller und realer Wassersysteme, wobei Planung, Bau und Betrieb weitgehend von Software durchdrungen werden.

Damit wird eine intelligente Vernetzung von Wassernutzern (Landwirtschaft, Industrie und Haushalte) und Komponenten in einer zukunftsfähigen Wasserinfrastruktur mit der Umwelt und dem Wasserkreislauf ermöglicht und ein ganzheitlicher Ansatz entlang der Wertschöpfungskette verfolgt. Weiterhin zielt die Arbeit im Arbeitskreis auf eine hohe Transparenz für Wassernutzer, deckt damit aktuelle Bedürfnisse und bietet Möglichkeiten für zukunftsfähige, kreative Arbeitsplätze in der Wasserwirtschaft.

GWP Mitglieder über das Projekt „Digitalen Zwilling“ an der TU Berlin

Informationen/Meldungen

Water Forward wird konkret: Tunesien und Marokko im Fokus

Beim „German Development Cooperation – World Bank Water Deep Dive“ wurden aus strategischem Austausch konkrete Ansatzpunkte für eine engere Zusammenarbeit im Wassersektor. GWP bringt dabei die Perspektive der deutschen Wasserwirtschaft ein – mit dem Ziel, Entwicklungszusammenarbeit, Finanzierung und unternehmerische Kompetenzen früher und systematischer zusammenzubringen.

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Vom Dialog zur Umsetzung: GWP vertieft Wasserkooperation mit Kasachstan

Aus einem kontinuierlichen Dialog wird konkrete Zusammenarbeit: GWP treibt gemeinsam mit kasachischen Partnern die Idee eines Kasachisch-Deutschen Wasserlabors voran. Perspektivisch sollen daraus konkrete Projekte und neue Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen entstehen.

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Zehn Jahre SDG 6: Eindrücke vom High-Level Political Forum der Vereinten Nationen

Anfang Juli kamen Ministerinnen und Minister, EU-Kommission, UN-Botschafterinnen und -Botschafter, Entwicklungsbanken, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus nahezu allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in New York zusammen und diskutierten gemeinsam darüber, wie die Agenda 2030 trotz zunehmender geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen noch erreicht werden kann. GWP repräsentierte vor Ort den privaten Wassersektor als Teil einer starken deutschen Delegation.

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Warum Verlässlichkeit und Netzwerke die beste Währung für uns sind | Die Vorstandskolumne

Dr. Michael Kuhn blickt in der aktuellen Vorstandskolumne auf 100 Jahre Firmengeschichte zurück und zeigt, warum Wasser damals wie heute ein existenzielles Zukunftsthema ist. Er macht deutlich, dass angesichts immer komplexerer Herausforderungen Netzwerke wie GWP erfolgsentscheidend sind und gibt einen Überblick über anstehende Vernetzungsmöglichkeiten im Regionalforum Süd- und Südostasien.

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