Europa

Europas Gewässer stehen zunehmend unter Druck: Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Industrialisierung sowie intensive Landwirtschaft und Energiegewinnung führen zu einem stetig steigenden Wasserverbrauch. Gleichzeitig ist Europa der Kontinent, der sich infolge des Klimawandels am schnellsten erwärmt. Schon heute sind Extremwetterereignisse wie Dürreperioden oder Überflutungen in zahlreichen Regionen Realität.

Laut einem Bericht der europäischen Umweltagentur litten im Jahr 2022 34 % der EU-Bevölkerung unter saisonaler Wasserknappheit. In Südeuropa waren im Sommer sogar bis zu 70 % der Regionen betroffen. Auch die Wasserqualität gibt Anlass zur Sorge: 2021 erreichten lediglich 37 % der europäischen Oberflächengewässer einen „guten“ oder „hohen“ ökologischen Zustand gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Die Europäische Union reagiert mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer Wasserpolitik. Neue Richtlinien wie die überarbeitete Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) stellen die Weichen für eine sichere, nachhaltige Wasserwirtschaft. Für Unternehmen ergeben sich daraus neue Umsetzungs-, Kosten- und Innovationsanforderungen – aber auch vielversprechende Marktchancen für innovative Technologien und Dienstleistungen „made in Germany“. Gefragt sind insbesondere zukunftsweisende Lösungen wie intelligente Systeme zur Leckageerkennung, Technologien zur Wasserwiederverwendung sowie Schutzmaßnahmen gegen Überflutungen.

Zusammenarbeiten, Zukunft gestalten: Ihre Vorteile im Regionalforum Europa

German Water Partnership (GWP) engagiert sich seit Gründung aktiv in Ost- und Südosteuropa. Mit dem neuen Regionalforum Europa greift der Verband die wachsenden Herausforderungen und Marktpotenziale der europäischen Wasserwirtschaft auf und weitetet sein Engagement gezielt auf Nord-, Mittel- und Südeuropa aus.

Das Forum bringt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Forschung zusammen, identifiziert konkrete Bedarfe und unterstützt deutsche Unternehmen beim Zugang zu europäischen Zielmärkten. Der Länderschwerpunkt liegt aktuell auf Frankreich, Großbritannien und Schweden. Mitglieder profitieren vom gezielten Wissens- und Erfahrungsaustausch, strategischen Partnerschaften und Unterstützung beim Navigieren durch den europäischen Gesetzesdschungel.

Sie möchten neue Geschäftsmöglichkeiten in Europa erschließen und Europas Wasserzukunft aktiv mitgestalten? Wenden Sie sich mit Ihren Fragen, Themenwünschen und Ideen gerne an die Forumsleitung oder Ihre Ansprechpartnerin in der GWP-Geschäftsstelle.

Aktuelle Veranstaltungen

Meldungen & Informationen

Willkommen im Netzwerk

GWP freut sich über Neuzuwachs: Die SKion Water GmbH bereichert das Netzwerk als Technologie- und Lösungsanbieter sowie Anlagenbauer im Bereich der kommunalen und industriellen Wasser- und Abwassertechnik. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Wissensaustausch – eine nationale und internationale Aufgabe gleichermaßen | Die Vorstandskolumne

Vom Fachkräftemangel bis zur Digitalisierung – die gegenwärtigen Herausforderungen sind immens, wodurch dem Wissensaustausch eine immer höhere Bedeutung zukommt. In der aktuellen Ausgabe der Vorstandskolumne erklärt Dr. Gesa Kutschera wie Betreiberpartnerschaften lokale Kompetenzen stärken und die Wasserver- und Abwasserentsorgung nachhaltig verbessern. Zudem stellt sie eine neue Initiative von GWP zur Einbindung und Förderung von Nachwuchskräften für die internationale Wasserwirtschaft vor.

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Willkommen im Netzwerk

Bereits mit dem GWP-Netzwerk vertraut, heißen wir die Roediger Vacuum GmbH herzlich willkommen zurück! Das Unternehmen bringt nun unter eigenem Namen fast 200 Jahre Know-how als globaler Systemlieferant für Vakuumtechnologie in die Partnerschaft ein.

Mit an Board: GWP-Vorstandsmitglied Anja Rach, die zum 1. Oktober zu Roediger gewechselt ist und damit die Brücke zwischen Unternehmen und Netzwerk stärkt.

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Auf zu neuen Ufern: mein interner Wechsel bei Siemens und neue Potenziale für die weitere Zusammenarbeit | Die Vorstandskolumne

In der neuesten Ausgabe der Vorstandskolumne gibt Anja Eimer Einblicke in die aktuellen Aktivitäten im Regionalforum EECCA. Außerdem nimmt sie ihren persönlichen Stellenwechsel innerhalb von Siemens in die nordischen Länder zum Anlass, um neue Potenziale in der Zusammenarbeit mit den skandinavischen Ländern zu beleuchten.

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