Betreiberpartnerschaften

GWP hat zusammen mit deutschen Betreibern über seinen Arbeitskreis Betrieb und Bildung und in enger Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere der GIZ, die Idee eines neuen Modells für Partnerschaften zwischen deutschen kommunalen Betreibern und Betreibern aus Entwicklungs- und Schwellenländern entwickelt.

Das BMZ hat diesen Ansatz von GWP aufgenommen und führt seit Sommer 2019 ein Pilotvorhaben durch, bei dem drei bis fünf Partnerschaften entwickelt und durchgeführt werden. Grundsätzlich geht es darum, langfristige Kooperationen aufzubauen, die über die Pilotphase hinaus wirksam werden.

Betreiberpartnerschaften sollen, aufbauend auf dem praktischen Erfahrungsschatz deutscher Betreiber, einen systematischen Ansatz der internationalen Zusammenarbeit ermöglichen. Ziel ist es, dass Betreiber in Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Gemeinden vor Ort kompetent und selbstständig versorgen können.

Das Vorhaben setzt das im Koalitionsvertrag verankerte Kooperationsprojekt mit der deutschen Wasserwirtschaft um. Es führt zudem zu einer engeren Zusammenarbeit mit Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit und dem VKU, der als spartenübergreifende Interessenvertretung kommunaler Unternehmen ein wichtiger Partner an Bord ist.

Offizielle Webseite der Betreiberplattform: https://utilityplatform.connective-cities.net/ 

Referenzprojekte

Einen ersten Überblick zu Partnerschaftsansätzen zwischen kommunalen Betreibern in Deutschland bzw. Entwicklungs- und Schwellenländern können Sie sich mit einem Blick in die Broschüre › Lebenswerte Städte – Starke Betreiber verschaffen.

Informationen/Meldungen

EU-Fördermittel für Betreiberpartnerschaften – Einreichen von Projektvorschlägen bis 30. April möglich

GWP möchte deutsche Wasserbetreiber für eine Partnerschaft motivieren und unterstützt daher die Kontaktaufnahme zu Wasserbetreibern im Ausland, insbesondere in Afrika. Achtung Fristverlängerung! Betreiberpartnerschaften-Projektvorschläge für eine EU-Förderung können noch bis zum 30. April eingereicht werden.

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Neu bei GWP: Evonik

Nachhaltige und ökonomische Lösungen zur optimalen Nutzung und Wiederverwendung (Re-use) der Ressource Wasser – das ist die Vision von Evonik, eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie und Hersteller von Wasserstoffperoxid und Peressigsäure für unterschiedliche Anwendungen und Zielmärkte. Im GWP Interview erklärt Stephan Neumayer, zuständig für das weltweite Business Development von Umwelttechnologien der Business Line Active Oxygens bei Evonik, welche Themen das Unternehmen antreiben und welche Schnittstellen es mit GWP Aktivitäten sieht.

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Zukunftsthema GRÜNER WASSERSTOFF – Arbeitskreis Wasser und Energie diskutiert Wasserstoffproduktion aus Abwasser

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie setzt sich Deutschland auch das ehrgeizige Ziel, eine internationale Führungsrolle bei Wasserstofftechnologien einzunehmen und diese langfristig zu sichern. Mit dem Thema „Grüner Wasserstoff aus Abwasser“ schaffte der Arbeitskreis Wasser und Energie in seiner Sitzung am 18. März 2021 einen direkten Bezug zur GWP Mitgliedschaft.

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GWP zum Weltwassertag 2021: Wert des Wassers

Die Vereinten Nationen rufen zum Weltwassertag auf. Unter dem Motto „Valuing water – Wert des Wassers“ wird weltweit auf die lebenswichtige Bedeutung des Wassers für die Menschen aufmerksam gemacht und diskutiert, wie diese Ressource besser geschützt werden kann. GWP und seine internationalen Partner beteiligen sich mit einer Online-Kampagne.

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