Wasser ist Zukunft – und GWP gestaltet sie mit | Die Vorstandskolumne

„Die Vorstandskolumne“ ist eine Rubrik, in der Sie aus der Perspektive eines GWP-Vorstandsmitglieds über relevante Themen aus dem Wassersektor informiert werden. Die 47. Ausgabe der Reihe übernimmt GWP-Vorstandsvorsitzender Ingo Hannemann.

Ingo Hannemann, GWP-Vorstandsvorsitzender © GWP, Foto: Frank Nürnberger

„Wer Wasser ‚kann‘, gestaltet Zukunft!“ – so habe ich es zu unserer GWP-Jahreskonferenz im Juni 2025 in Berlin formuliert. Das gilt universell für Wasser als Lebensmittel wie als Produktionsfaktor und nicht zuletzt für seine Rolle als Ausgangsprodukt für den Energieträger von morgen: Wasserstoff.

In einer zunehmend volatilen und schnelllebigen Welt ist nichts flüchtiger als die Zukunft von gestern, die heute schon Gegenwart ist und sich bis morgen wieder gewandelt haben wird. Für uns als German Water Partnership (GWP) bedeutet das: Wir müssen unsere Verbandsarbeit wie auch unser Geschäftsmodell kontinuierlich überprüfen, weiterentwickeln und zukunftsfest aufstellen, um die Interessen unserer rund 300 Mitglieder bestmöglich zu vertreten.

Gemeinsame Klausurtagung des Vorstands und der Geschäftsstelle am 3. September 2025 in Bochum © GWP

Als Vorstand von GWP haben wir dem Rechnung getragen und bereits in unseren Vorstandsklausuren 2023 und 2024 wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen. Einige Punkte davon haben wir bereits umgesetzt, weitere Maßnahmen bringen wir jetzt, nach unserer diesjährigen Klausurtagung am 2. und 3. September 2025, in die Umsetzung.

Welche Ziele haben wir uns gesetzt?

  • Wasser sichtbarer machen – gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch: Unser Anspruch ist es, die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Relevanz von Wasser noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken – als lebenswichtige Ressource für die Trink- und Abwasserversorgung, als unverzichtbarer Produktions- und damit Wettbewerbsfaktor für Industrie- und Technologiestandorte, als bedeutender Hebel der deutschen Außenwirtschaft und zunehmend auch als geopolitische Einflussposition. Dazu hat die GWP-Jahreskonferenz 2025 bereits erkennbar beigetragen.
  • GWP als erste Adresse der deutschen Wasserwirtschaft im Ausland etablieren: Unsere Vision ist es, GWP als „Place to be“ der international ausgerichteten deutschen Wasserwirtschaft zu positionieren, mit unserer Jahreskonferenz als zentralem Branchentreff und unserer Gremienarbeit als „Maschinenraum“ unseres Verbandes. Nur bei GWP sitzen alle Geschäftsfelder von Wissenschaft über Beratung, Ingenieurleistungen, Komponenten- und Systemlieferanten, Generalunternehmern und Betreibern an einem Tisch!
  • Netzwerkarbeit stärken: Unsere Verbandsarbeit „lebt“ von der Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern. Dabei ist die Mitarbeit in unseren Fachgremien das Herzstück, das wir in diesem Jahr bereits deutlich gestärkt haben. Wir wollen dabei noch mehr Engagement unserer Mitgliedsunternehmen erreichen und haben bereits erste Schritte für mehr Synergien und Vernetzung umgesetzt.

Mit der GWP-Jahreskonferenz haben wir bereits eine wichtige Plattform geschaffen, um die Bedeutung von Wasser sichtbarer zu machen, zentrale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenzubringen und den persönlichen Austausch innerhalb unseres Netzwerks zu stärken. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Konferenz weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, dem Zukunftsthema Wasser und unseren Mitgliedsunternehmen eine noch größere Bühne zu bieten. Übrigens: Das tun wir auch auf der IFAT Munich 2026, auf der wir wieder mit einem großen Gemeinschaftsstand vertreten sein werden. Die Anmeldung ist noch bis zum 30. September 2025 möglich. Detaillierte Infos finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite zur IFAT Munich 2026.

In einer Welt im ständigen Wandel entwickeln wir auch unsere Netzwerkarbeit und unser Geschäftsmodell im engen Austausch mit unseren Mitgliedern kontinuierlich weiter – mit klarem strategischem Kompass, aber auch der Bereitschaft, den Kurs flexibel an neue Entwicklungen anzupassen. Über den weiteren Fortschritt halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Wer Wasser „kann“, sollte das deutlich machen, z. B. durch ein aktives Mitwirken bei GWP, und damit Zukunft gestalten!

Herzliche Grüße,
Ingo Hannemann