German Water Partnership auf der IFAT Africa 2025: Neue Allianzen, zukunftsweisende Inhalte, sichtbare Wirkung

Vom 8. bis 10. Juli 2025 präsentierte sich German Water Partnership (GWP) mit einem eigenen Stand auf dem German Pavilion der IFAT Africa in Johannesburg – und war inhaltlich und organisatorisch einer der sichtbarsten deutschen Akteure auf der Messe. Im Gepäck: vier internationale Sessions mit hochkarätigen Sprecher:innen, eine geführte Lösungstour mit Unternehmen und Alumni aus 17 afrikanischen Ländern, sowie eine eigene Session zum BMFTR-geförderten Forschungsprogramm Wassersicherheit in Afrika (WASA).

IFAT Africa 2025: Vernetzung trifft Wirkung

Ronald Gundamntengo (AfWASA), Boris Greifeneder (GWP), Dr.-Ing. Manuel Krauss (FiW) und die GWP-Referentinnen Marie-Louise Chagnaud und Lucie König (v.l.n.r.) am GWP-Ausstellerstand am German Pavilion © GWP

Die IFAT Africa 2025 – Afrikas führende Umweltfachmesse – unterstrich ihre Relevanz mit über 7.700 Fachbesucher:innen aus mehr als 20 Ländern und 178 Ausstellenden aus dem In- und Ausland. Internationale Pavillons aus China, Österreich und Deutschland – organisiert von der Messe München – unterstrichen das globale Interesse am südafrikanischen Markt. Gemeinsam mit der parallel stattfindenden analytica Lab Africa bot die Messe eine einzigartige Plattform für Austausch, Innovation und technologische Lösungen rund um Wasser, Abfall und Kreislaufwirtschaft.

Auch politisch war das Event hochkarätig besetzt: Zur Eröffnung begrüßten u. a. Boris Greifeneder (Geschäftsführer GWP), Enrico Brandt (Deutsche Botschaft Pretoria), Dr. Lester Goldman (WISA) und zahlreiche weitere Vertreter:innen aus Regierung, Industrie und Forschung das internationale Fachpublikum.

Intelligente Wasserüberwachung – Vom Labor in die Praxis

Gemeinsam mit analytica Lab Africa kuratierte GWP die Auftaktsession „Smart Water Quality: Analytical Innovation Meets Water Management“. Im Mittelpunkt: die Verknüpfung von Sensortechnik, Laboranalytik und digitalen Lösungen zur Überwachung und Sicherung der Wasserqualität.

In der Diskussion zeigten Terene Govender (Endress+Hauser South Africa), Christian Schepers (Hermann Sewerin GmbH)und Tarek Khairallah (Diehl Metering) praxisnahe Wege zur Reduktion von Wasserverlusten, zur Verbesserung der Netztransparenz und zur intelligenten Datennutzung auf – mit hoher Interaktion und großem Interesse des Publikums.

Sichere Wasserzukunft in Afrika durch Innovation und Zusammenarbeit

Ein Höhepunkt war die WASA-Session „Water Security in Africa through Joint Innovation“, in der GWP als zentraler Brückenbauer zwischen Forschung, Industrie und Politik auftrat. Die Veranstaltung stellte das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Forschungsprogramm Wassersicherheit in Afrika (WASA) vor, das in enger Partnerschaft mit afrikanischen Ministerien und Institutionen durchgeführt wird.

GWP nutzte die Plattform, um Projektansätze, Kooperationspotenziale und konkrete Innovationspfade mit den Stakeholdern aus der Region zu diskutieren – unterstützt durch offizielle Delegationen und Vertreter:innen aus Angola, Botswana, Namibia, Südafrika und Sambia. Den vollständigen Beitrag zum WASA-Auftritt auf der IFAT Africa 2025 lesen Sie hier.

Versorger vereint – Partnerschaften für eine zukunftssichere Versorgung

Gruppenbild nach gelungener Session © GWP

In dieser Session zeigte GWP gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Entwicklungszusammenarbeit, wie durch Betreiberpartnerschaften konkrete Fortschritte erzielt werden können. Unter Moderation von Dr.-Ing. Manuel Krauss (FiW) diskutierten Andreas Bichler (Dehoust), Dirk Schaefer (GIZ Südafrika) und Dr. Charles Shindaile (NEWZA / GIZ Sambia) die Rolle deutscher Technologieanbieter und institutioneller Partner bei der Stärkung kommunaler Wasserversorger – ein Thema, das auf große Resonanz stieß.

Wissenschaft trifft Praxis – DAAD-Alumni und GWP im Dialog

Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Session mit dem Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD), moderiert von GWP-Geschäftsführer Boris Greifeneder, bei der sechs Alumni des SDG-Alumni-Projekts ihre praxisnahen Forschungsvorhaben präsentierten. Eingeordnet und ergänzt wurden die Beiträge von Praxisperspektiven aus GWP-Mitgliedsunternehmen, darunter Dr. Ehab Mostafa (Hermann Sewerin, Ägypten), Lawrence Wakdet (WILO, Nigeria), Wesal Mohamed (Endress+Hauser, Sudan) und Solomon Gajere (FiW, Nigeria).

In einem abschließenden Kurzpanel wurden Fragen des Innovationstransfers, der Marktvernetzung und des unternehmerischen Engagements diskutiert – mit positiver Resonanz seitens Publikum und Teilnehmenden.

Highlight: Die GWP Lösungstour – Digitale Lösungen live erleben

Am Mittwochmittag organisierte GWP eine geführte Tour durch den German Pavilion – mit Fokus auf smarte und digitale Wasserlösungen. 20 DAAD-Alumni aus 17 afrikanischen Ländern besuchten sieben Unternehmen, die ihre Technologien in kompakten 7-Minuten-Pitches vorstellten. Mit dabei:

  1. Diehl Metering – Smart Metering
  2. Hermann Sewerin – Leckageerkennung
  3. AERZEN – Gebläsesysteme
  4. KAESER Kompressoren – Drucklufttechnik
  5. KSB – Pumpenlösungen
  6. Endress+Hauser – Prozessautomatisierung
  7. WILO – Digitale Pumpensysteme

Abgeschlossen wurde die Tour mit einem Networking-Treffen am GWP-Stand – eine Gelegenheit für neue Kontakte, Projektideen und Wissensaustausch.

Fazit: IFAT Africa – Plattform für Sichtbarkeit, Dialog und Wirkung

Die IFAT Africa 2025 war ein voller Erfolg für GWP: Sichtbare Präsenz, starke Inhalte, direkte Ansprache relevanter Stakeholder – von Entscheidungsträgern über Forschung bis zur Unternehmenspraxis. Die Sessions unter Beteiligung von GWP waren hochkarätig besetzt und thematisch auf die Herausforderungen der Region zugeschnitten: von smarter Wasseranalytik bis hin zu Partnerschaften für Versorgungsstabilität.