Arbeitskreis Wasser 4.0
Gelungener Neustart für den Arbeitskreis: Aus Wasser 4.0 wird Digital Water
Bei der 20. Sitzung des Arbeitskreises Wasser 4.0 wurden gleich zwei neue Kapitel aufgeschlagen: Mit neuer Leitung und neuem Namen stellt sich das Gremium neu auf. Im Rahmen des Präsenztreffens am 19. März 2026 bei dem Mitgliedsunternehmen Watergenics GmbH in Berlin wählten die Mitglieder des Arbeitskreises Stefan Räder (Diehl Metering GmbH) zum neuen Leiter und Sebastian Stolzenberg (Watergenics GmbH) zum stellvertretenden Leiter. German Water Partnership (GWP) gratuliert beiden herzlich und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle dem langjährigen Leiter Hermann May (Siemens AG) sowie seinem Stellvertreter Achim Gahr (Endress+Hauser (Deutschland) GmbH + Co. KG) für ihr langjähriges Engagement, das Einbringen ihrer fachlichen Expertise und ihre weitreichenden Netzwerke, von denen der Arbeitskreis nachhaltig profitierte, aussprechen. Beide hatten bereits im Vorfeld darüber informiert, dass sie sich nicht erneut zur Wahl aufstellen lassen.
Neben personellen Veränderungen hat sich der Arbeitskreis auch in seiner Außendarstellung neu aufgestellt: „Wasser 4.0“ heißt ab sofort „Digital Water“. Mit dem neuen Namen werden neben den bewährten Themenfeldern Datenmanagement, Analytics und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wasserwirtschaft zukünftig auch Cyber Security und Risikomanagement im Fokus stehen. Darüber hinaus sollen digitale Infrastruktur, Vernetzung sowie digitale Anwendungen und Innovation ein thematisches Zuhause im Arbeitskreis finden.
Hinweis: Sowohl die Wahl der Gremienleitung als auch die Umbenennung des Arbeitskreises stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Vorstand.
Über weitere Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten des Arbeitskreises Digital Water informieren wir Sie zeitnah im GWP-Veranstaltungskalender.
Arbeitskreis Landwirtschaftliche Bewässerung und Wiederverwendung
Landwirtschaftliche Bewässerung in Nordafrika

Die Verzahnung zwischen landwirtschaftlicher Bewässerung und der Region Nordafrika – das war der Fokus der 14. Sitzung des Arbeitskreises Landwirtschaftliche Bewässerung und Wiederverwendung am 23. März 2026 bei der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn. Konkret betrachtet wurden aktuelle Entwicklungen in Nordafrika, mit besonderem Blick auf Tunesien und Ägypten. Fachbeiträge zur Wassersituation in der Landwirtschaft sowie Projektvorstellungen verdeutlichten die zentrale Rolle nachhaltiger Bewässerungssysteme und der Wiederverwendung von Wasser.
Darüber hinaus wurden Perspektiven für eine intensivere Vernetzung mit der GIZ, aber auch mit der KfW, die Mitwirkung in bestehenden Formaten sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer Initiativen und Fördermöglichkeiten erörtert. In diesem Zusammenhang stellte die KfW ihre Entwicklungsfinanzierung in Nordafrika anhand ausgewählter Praxisbeispiele in Tunesien und Ägypten vor.
Am Nachmittag rückte das Thema Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Ergänzend dazu fanden Diskussionen zu Schulungsangeboten, Beteiligungsmöglichkeiten und künftigen Kooperationsansätzen statt. Derzeit arbeitet der Arbeitskreis an der Umsetzung einer Animation. Ziel ist es, den kompletten Ablauf eines Bewässerungsprojektes einschließlich der Abwasseraufbereitung und Wiederverwendung in kurzer und verständlicher Form aufzuzeigen. Darin sollen die Kompetenzen der GWP-Mitglieder dargestellt und das allumfassende Leistungspaket des Netzwerks präsentiert werden. Die Animation soll unter anderem für Auftritte bei Konferenzen, Messen und Stakeholder Meetings verwendet werden.
Eine Übersicht zur Animation finden Sie hier. Sie möchten Ihre Leistungen darin ebenfalls präsentieren? Dann füllen Sie bitte die Excel-Tabelle auf der Veranstaltungsseite aus (Login erforderlich) und senden diese an Amina Hussein.
