Afrika

Das Regionalforum knüpft und pflegt Kontakte zu afrikanischen Institutionen und Unternehmen, beteiligt sich an Messen und organisiert Reisen und Konferenzen, um die Geschäftsanbahnung von deutschen Unternehmen und Institutionen der Wasserwirtschaft in Afrika zu erleichtern.
Eine wichtige Säule des Regionalforums bildet die Verbandspartnerschaft mit der African Water and Sanitation Association (AfWASA) GAPWAS – German-African Partnership for Water and Sanitation, ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Partnerschaftsprojekt, das sich momentan im dritten Jahr befindet. Im Rahmen von GAPWAS erhalten unsere Mitglieder zahlreiche Möglichkeiten für Vernetzungen mit den wichtigsten Betreibern Sub-Sahara-Afrikas oder Angebote zur Durchführung von technischen Trainings.

Hinzu kommt das PartnerAfrika-Projekt, in dessen Rahmen GWP und AfWASA die African Water and Sanitation Academy (AWASA) in Kampala, Uganda, aufbauen.

Unser Format „Ask the Experts“ fördert den deutsch-afrikanischen Fachaustausch im Wasser- und Abwasserbereich und bietet den Vortragenden einzigartige Zugänge zum Fachpublikum der Zielmärkte.

Die aktuellen Fokusländer des Regionalforums sind:

  • Westliches und Zentralafrika: Fokus auf Côte d’Ivoire und Senegal (zuständige Referentin Marie-Louise Chagnaud).

  • Östliches und Südliches Afrika: Fokus auf Kenia, Tansania, Südafrika und Sambia (zuständige Referentin Lucie König).

Prinzipiell führen wir Aktivitäten in ganz Sub-Sahara-Afrika durch und richten unsere Schwerpunkte nach den Interessen der Mitgliedschaft.

Verbundprojekt Côte d‘Ivoire: Wasseraufbereitung und Abwasserwirtschaft

Für deutsche Unternehmen der Wasser- und Abwasserwirtschaft bietet sich eine einmalige Gelegenheit: Im Rahmen des Verbundprojekts „Partner für internationale Geschäftsentwicklung“ in Côte d’Ivoire, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), können Sie als KMU den ivorischen Markt erschließen und nachhaltige Geschäftskontakte aufbauen. GWP unterstützt in enger Zusammenarbeit mit dem BMWE und SBS systems for business solutions bei der Markterschließung in Côte d’Ivoire.

Teilnehmende profitieren von strategischer Unterstützung durch Marktanalysen, Workshops, Delegationsreisen und gezielte Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von 2024 bis 2025/26.

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Aktuelle Veranstaltungen

Meldungen & Informationen

Wasser als strategischer Wirtschaftsfaktor – Europas neue Dynamik nutzen | Die Vorstandskolumne

Von seiner persönlichen Haltung zu Europa bis zur strategischen Bedeutung von Wassersicherheit für den Industriestandort: In der aktuellen Vorstandskolumne zeigt Michael Drechsler, wie GWP mit dem Regionalforum Europa Marktpotenziale direkt vor der eigenen Haustür erschließt – und welche Länder aktuell besonders im Fokus stehen.

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Wenn ein Jahr die Richtung ändert | Die Vorstandskolumne

In der aktuellen Vorstandskolumne blickt Alexandra Ervenich auf ein Jahr grundlegender Umbrüche zurück – global wie persönlich – und richtet den Fokus auf die drängendste Zukunftsfrage unserer Zeit: Wasser. Vor dem Hintergrund des aktuellen Berichts des United Nations University Institute for Water, Environment and Health zur „Global Water Bankruptcy“ macht sie deutlich, warum verantwortungsvolles Wassermanagement zur strategischen Kernaufgabe werden muss. Eine persönliche Einordnung zwischen Zeitenwende und Zukunftsverantwortung.

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Urbane Wasserresilienz in Afrika: technologische Lösungen und gemeinsame Forschung im Spannungsfeld zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Exportchancen

Am 25. Februar kamen das Regionalforum Afrika und der Arbeitskreise Urbane Wasserresilienz erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, um Synergien zu identifizieren und zu stärken. Deutlich wurde: Die enge Verzahnung beider Gremien eröffnet konkrete Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit und neue Projekte in afrikanischen Wachstumsmärkten.

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German Water Partnership zur Diskussion von „Global Water Bankruptcy“: Warum der Schutz und die nachhaltige Entwicklung unseres Wasserkapitals Priorität haben

Die Welt verbraucht heute mehr Wasser, als sich natürlich erneuern kann – ein Zustand, den Forschende der United Nations University bereits als Global Water Bankruptcy beschreiben. Statt erst auf Wasser-Krisen zu reagieren, sollte unser „Wasserkapital“ aktiv geschützt und nachhaltige Strategien entwickelt werden. Wie genau – das lesen Sie im aktuellen Leitartikel.

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