Gemeinsam stark im Ausland: German Pavilions 2026 in der Wasserwirtschaft

Auch 2026 bleibt das Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein zentrales Instrument zur Unterstützung deutscher Unternehmen bei der internationalen Markterschließung. Im Rahmen des Programms werden auf ausgewählten internationalen Leitmessen deutsche Gemeinschaftsstände („German Pavilions“) organisiert und gefördert. Ziel ist es, die Sichtbarkeit deutscher Technologien und Dienstleistungen zu stärken und den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern.

German Pavilion auf der IFAT India 2025 © GWP

Der German Pavilion – starke Plattform für deutsche Anbieter

Der German Pavilion ermöglicht einen einheitlichen, hochwertigen Messeauftritt unter der Marke „Germany“. Ausstellende Unternehmen profitieren dabei von organisatorischer und finanzieller Unterstützung, einer prominenten Standlage sowie erhöhter Aufmerksamkeit. Ergänzt wird der Messeauftritt durch ein begleitendes Rahmenprogramm mit Fachveranstaltungen, politischen Empfängen und vielfältigen Netzwerkmöglichkeiten mit internationalen Entscheidungsträgern, Branchenvertretern und Institutionen.

Ein fester Bestandteil dieses Konzepts ist traditionell die Präsenz von Auskunftspersonen aus den Fachverbänden, die als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.

Bewilligte German Pavilions 2026

Für das Messejahr 2026 wurden folgende Messen mit deutscher Gemeinschaftsbeteiligung durch GWP beantragt und bewilligt:

Die ausgewählten Messen decken zentrale Zielmärkte in Asien, dem Mittleren Osten und Afrika ab und unterstreichen die hohe internationale Nachfrage nach deutschen Lösungen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Umwelttechnologien.

Hinweis zur Finanzierung der Auskunftspersonen

GWP-Referentin Paula Reuß als Auskunftsperson am German Pavilion auf der Vietwater 2025 in Ho-Chi-Minh-Stadt © Vietwater

Die Finanzierung der Auskunftspersonen im AMP ist derzeit ungeklärt. Während Reisekosten bis September 2023 vollständig vom Bund übernommen wurden, kam es in den Folgejahren zu Einschränkungen. Seit einer Entscheidung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im vergangenen Jahr werden beantragte Reisekosten für Auskunftspersonen im Rahmen der AMP-Beteiligungen nicht mehr genehmigt.

GWP bedauert diese Entscheidung ausdrücklich, da Auskunftspersonen ein zentraler Bestandteil des German Pavilion-Konzepts sind und maßgeblich zur fachlichen Sichtbarkeit wie zur Qualität der Rahmenprogramme beitragen. Trotz laufender Gespräche und unterschiedlicher Bewertungen der haushaltsrechtlichen Grundlage besteht derzeit keine Planungssicherheit.

Da Auskunftspersonen traditionell durch die antragstellenden Verbände gestellt werden, kann GWP unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht auf allen aufgeführten Messen vertreten sein.