Zusammen für Klimaneutralität – GWP auf der Woche der Umwelt

Zur Woche der Umwelt wurde auf Schloss Bellevue geladen © GWP.

Unter dem Motto „Zusammen für Klimaneutralität“ luden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 4. und 5. Juni 2024 zur Woche der Umwelt im Park des Berliner Schloss Bellevue ein. In einer Atmosphäre voller Innovation und Engagement standen zahlreiche Themen des Umwelt- und Klimaschutzes im Mittelpunkt.

Klimafreundliche Perspektiven und innovative Projekte: Begrüßung durch den Bundespräsidenten

Ganz unterschiedliche Themen des Umwelt- und Klimaschutzes standen auf dem Programm im Garten von Schloss Bellvue. Rund 190 Aussteller aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Technik waren vor Ort vertreten. Der Bundespräsident eröffnete die Veranstaltung mit einem hoffnungsvollen Ausblick. In seiner Rede stellte er den Rahmen der Lösungen und Projekte vor: Wasserstoff aus dem Meer, dieselfreie LKW, klimaneutrales Wohnen, umweltfreundlicher Ackerbau und weitere Projekte haben das Potential zu einer klimafreundlichen, nachhaltigen und lebenswerten Zukunft beizutragen.  Steinmeier betonte, dass die Klimakrise und das Artensterben gebremst werden können und dieser ökologische Umbau ohne Gefährdung des Wohlstandes einhergehen kann.

Thematische Vielfalt: Wasser und Wasserstoff als zentrale Diskussionsthemen

Auch das Thema Wasser war Gegenstand verschiedener Gesprächsformate. Beispielsweise in Form des DWA-Panels „Wasser in aller Munde – Wie motivieren wir Menschen zum nachhaltigen Umgang mit Wasser?“ oder dem Format „Wasserstoff – Hype or Hope“. Ein Thema, das auch die GWP-Mitgliedschaft umtreibt, da die Produktion von Wasserstoff stets mit einem erheblich Wasserbedarf einhergeht. In diesem Zusammenhang ist auch das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz von großer Bedeutung, das erst kurz zuvor durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beschlossen wurde. Das Gesetz schafft die rechtliche Rahmenbedingung zum Auf- und Ausbau der Wasserstoffproduktion. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte, dass Deutschland sich der Notwendigkeit bewusst ist, einen erheblichen Anteil Wasserstoff aus dem Ausland importieren zu müssen. Gleichzeitig sieht er jedoch die Chance für Deutschland, sich als Leitmarkt zu positionieren.

GWP auf dem Podium: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Sofie Geisel (DIHK Service GmbH), Boris Greifeneder (GWP), Dr. Bettina Hoffmann (BMUV), Ingrid-Gabriele Hoven (GiZ) und Stefan Friedrichs (Moderation) (v.l.n.r.) haben erörtert, wie Nachhaltigkeit Wettbewerbsvorteil sein kann © GWP.

Ein besonderes Highlight für GWP war das Panel mit dem Titel „Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil – Wie Deutschland international zum Umweltschutz beitragen kann“. Dort saß neben Sofie Geisel, Geschäftsführerin der DIHK Service GmbH, Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und Ingrid-Gabriele Hoven, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ), GWP-

Geschäftsführer Boris Greifeneder mit auf dem Podium. Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern wurden die Wettbewerbsvorteile von Nachhaltigkeit diskutiert. Es bestand Einigkeit darüber, dass grundlegende Erfolgsfaktoren Capacity Building, ein offener Austausch, systemische Ansätze und ein internationales Netzwerks sind. Boris Greifeneder betonte, dass Projekte, Rücksicht auf aktuelle Trends und Entwicklungen nehmen müssen. GWP orientiert sich an den neusten Entwicklungen. Dies wird unter anderem daran deutlich, dass hochaktuelle Themen wie die Produktion von grünem Wasserstoff und urbaner Wasserresilienz in den Fokus gerückt werden.

Wenn Sie Interesse an den Themen Wasserstoff und Urbane Wasserresilienz haben, informieren Sie sich hier über das Thema Wasserstoff und über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe Urbane Wasserresilienz.