German Water Partnership e.V. steht mit Expertise zur Seite

Die Nationale Wasserstrategie: Auswirkungen auf die Wasserversorgung und das Bewässerungsmanagement in der Landwirtschaft

Berlin, den 12. Mai 2023Vertreter:innen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Umweltbundesamts (UBA) waren am 27. April 2023 erstmals zu Gast im Arbeitskreis Landwirtschaftliche Bewässerung von German Water Partnership e.V. (GWP). Ziel war es, von der Erfahrung der Mitglieder des international tätigen Verbands zu lernen und gemeinsam die Herausforderungen sowie mögliche Lösungen zu erörtern, die sowohl die landwirtschaftlichen Bedürfnisse sowie die Anforderungen des Trinkwasser- und Gewässerschutzes in Deutschland in Einklang bringen könnten.

Die weltweite Klimakrise und die damit einhergehenden Effekte sind in Deutschland von Jahr zu Jahr stärker spürbar. Trocken- und Hitzeperioden sowie Starkregenereignisse sind die Folgen und stellen neue Herausforderungen für viele Lebensbereiche dar. Ernährungssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz sowie der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser sind eng miteinander verwoben. Um die Versorgung mit Trinkwasser dauerhaft zu gewährleisten, Grundwasser und Ökosysteme zu schützen sowie Landwirtschaft und Wirtschaft mit ausreichend Wasser zu versorgen, beschloss die Bundesregierung am 15. März 2023 die unter Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erarbeitete Nationale Wasserstrategie. Das Ziel, alle relevanten Sektoren und Akteure an ihrer Umsetzung zu beteiligen, bot die Grundlage für das Panelgespräch in der Geschäftsstelle von GWP in Berlin.

„Gemeinsam mit unseren Mitgliedern – angefangen bei Hochschulinstituten, über kleine und mittlere Unternehmen hin zum global aufgestellten Komponentenhersteller – verfügt GWP über breites Expertenwissen. Im Arbeitskreis Landwirtschaftliche Bewässerung gilt das speziell für die gestiegenen Herausforderungen, Bedarfe und Lösungskonzepte rund um das Thema. Wir schätzen den Beginn des Austausches mit BMEL und UBA daher sehr. Die Erfahrungen, die GWP-Mitglieder international gesammelt haben, können mit stärkerem Bewusstsein für das Thema landwirtschaftliche Bewässerung auch national nutzbar gemacht werden. Gerne stehen wir als Lösungsanbieter und Schnittstelle bereit“, sagt Boris Greifeneder, Geschäftsführer von GWP.

„Besonders zu den Aktionen Prognosefähigkeit der Wasserhaushaltsanalysen verbessern, Maßnahmen zur nachhaltigen Wassermengennutzung und Stärkung der Wasserwiederverwendung der Nationalen Wasserstrategie können wir uns einen weiteren Austausch mit GWP vorstellen“, erklärt Dr. Jörg Rechenberg, Leiter des Fachgebiets II 2.1 Übergreifende Angelegenheiten Wasser und Boden, UBA.

Bernt Farcke, Leiter der Abteilung 5 „Wald, Nachhaltigkeit, Nachwachsende Rohstoffe“ im BMEL betont: „Die Bekämpfung der Klimakrise und ihrer Folgewirkungen, insbesondere auch im Hinblick auf die Wasserverfügbarkeit, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die jeden Einzelnen von uns fordert. In der landwirtschaftlichen Produktion liegt eine wesentliche Aufgabe bei der Klimaanpassung im nachhaltigen Wassermanagement.“

GWP-Arbeitskreissitzung Landwirtschaftliche Bewässerung, Paneldiskussion zu den Auswirkungen der Nationalen Wasserstrategie auf Wasserversorgung und Bewässerungsmanagement in der Landwirtschaft mit v.l. Parssa Razavi, Irriport GmbH, Dr. Jörg Rechenberg, UBA, Bernt Farcke, BMEL, und Arbeitskreisleiter Christoph Urbschat, eclareon GmbH © GWP 2023

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Über German Water Partnership e.V.

German Water Partnership e.V. (GWP) setzt sich mit seinen rund 300 Mitgliedern seit 2008 für die Lösung von wasser- und abwasserwirtschaftlichen Herausforderungen weltweit ein. Internationale Partnerschaften spielen dabei eine besondere Rolle. Durch engen Austausch und Wissenstransfer zu nachhaltigen Technologien trägt GWP so ganzheitlich zur Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung weltweit bei. Seit 15 Jahren setzt GWP so erfolgreich Projekte um, und wird dabei von den Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt, Bildung und Forschung, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie dem Auswärtige Amt unterstützt.


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