Ein Netzwerk – eine Vision: German Water Partnership auf der IFAT 2018 in München

German Water Partnership (GWP) vereinte und präsentierte erneut mit großem Erfolg die deutsche Wasserwirtschaft auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, auf der IFAT, vom 14. bis 18. Mai 2018 in München. 18 internationale Delegationen, 5 Länder- und Themenspecials sowie zahlreiche Fachvorträge von GWP-Mitgliedern und -Partnern: Das lebendige Programm zeigte das breite Know-how der deutschen Wasserwirtschaft und zog internationales Publikum an.

 

GWP-Gemeinschaftsstand, Halle B2, Stand 227/326

Zentral gelegen in Halle B2 präsentierte German Water Partnership (GWP) gemeinsam mit 29 Mitgliedern und Partnern die gesamte Expertise der deutschen Wasserwirtschaft und -forschung auf 390 m². Die Produkte, Innovationen und Konzepte der GWP-Mitglieder für angepasste und nachhaltige Lösungen für wasserwirtschaftliche Herausforderungen weltweit stießen beim internationalen Publikum auf große Resonanz. Zu den Mitausstellern auf dem Gemeinschaftsstand gehörte in diesem Jahr die Exportinitiative Umwelttechnologie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit (BMU), welche auf dem GWP-Stand über die Aktivitäten der Förderung nachhaltiger Umwelttechnologien aus Deutschland informierte. „Es spricht für die hervorragende Entwicklung des Netzwerks seit der Gründung vor 10 Jahren, dass GWP im Jubiläumsjahr den bisher größten Gemeinschaftsstand auf der IFAT ausrichten konnte und damit maßgebliche Anlaufstelle nicht nur für die mittlerweile rund 350 Mitglieder, sondern auch für zahlreiche Partner sowie Experten der nationa-
len und internationalen Wasserwirtschaft war“, so Julia Braune, Geschäftsführerin von German Water Partnership.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Über die gesamte Messewoche erstreckte sich ein vielfältiges Rahmenprogramm. Ein Höhepunkt war die Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ zwischen GWP und dem internationalen Partner Upscale Egypt. Dieses hat zum Ziel, vermehrt den Einsatz deutscher Technologien und Lösungsansätze zur Abwasserver- und Entsorgung bei zukunftsorientierten Städtebauprojekten in Ägypten zu fördern. Weitere Höhepunkte waren die gemeinsam mit dem BMU durchgeführten Länderspecials. Diese stellten Erfahrungen, Lösungen und Herausforderungen in den Märkten Iran, Indien und MENA/Jordanien vor. BMU und GWP boten damit ein Forum für GWP-Mitglieder und Vertreter von internationalen Partnerinstitutionen, um Best-Practice-Beispiele zu den Themen „Energieeffizienz im iranischen Wassersektor“, „Industriewasserwirtschaft in Indien“ und „Wiederverwendung von Abwasser in Mexico“ vorzustellen und zu diskutieren. Außerdem wurden Marktinformationen aus erster Hand durch internationale Partner vermittelt. Ein weiteres Länderspecial gab es zu Lateinamerika. Das Themenspecial „Betreiberpartnerschaften“ zusammen mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) beleuchtete einen strukturierten neuen Ansatz zur Inwertsetzung deutschen Betreiber-Know-hows für die internationale Zusammenarbeit. Hier war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) prominent vertreten. GWP arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2008 vertrauensvoll mit seinen fünf Partnerministerien, dem AA, BMWi, BMU, BMBF und BMZ zusammen und konnte dies im Rahmen der IFAT erneut erfolgreich bekräftigen.

 

Netzwerken für globale wasserwirtschaftliche Herausforderungen

Die Expertise der gut aufgestellten deutschen Wasserwirtschaft muss in die Welt getragen und Anlass für internationale Kooperationen werden, um den Herausforderungen der Zukunft mit vereinter Kraft entgegen zu treten. „Die IFAT 2018 war für German Water Partnership und unsere Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft erneut eine wichtige Plattform für die Präsentation der Kompetenzen des Netzwerkes und den Austausch mit Partnern aus aller Welt. Die Messe hat damit ihren Anspruch als weltweite Leitmesse für Umwelttechnologien erneut eindrucksvoll unterstrichen“, so das Fazit von Julia Braune.

 

GWP-Vorstandsvorsitzende Gunda Röstel und GWP-Geschäftsführerin Julia Braune empfangen die Bundesumweltministerin auf dem Stand von German Water Partnership. (V. l. n. r.: Julia Braune (GWP), Khaldon Khashman (ACWUA), Thomas Stratenwerth (BMU), Gunda Röstel (Gelsenwasser AG), Svenja Schulze (BMU)) © GWP