Betrieb und Bildung

Gute Wasserversorgung und Abwasserentsorgung braucht, neben geeigneter Technik, Menschen in geeigneten Organisationen mit dem richtigen Know-how der Anwendung und des Betriebes. Der Arbeitskreis Betrieb und Bildung setzt sich dafür ein, die notwendigen Kapazitäten für eine nachhaltige Wasserwirtschaft international mit aufzubauen: in Politik, Verbänden, Unternehmen sowie in den lokalen Wasserver- und entsorgern. Der Arbeitskreis orientiert sich an den Themen der Strategie für Capacity Development im Wassersektor, die German Water Partnership gemeinsam mit seinen Partnerministerien im Wassersektor entwickelt hat.

Unter dem Motto „Qualified in Germany“ will Deutschland sich als führender Anbieter von Capacity Development im Wassersektor etablieren, entwicklungspolitische Reformen im Wassersektor unterstützen und Exportchancen für Unternehmen ausbauen. Ein Arbeitsschwerpunkt ist dabei, das Know-how öffentlicher und privater Betreiber aus der deutschen Wasserwirtschaft in Entwicklungs-/ Schwellenländern besser nutzbar zu machen.

Der gesicherte Zugang zu Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für alle ist in den UN-Menschenrechten auf Wasser- und Sanitärversorgung verankert. Die Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Säulen der Daseinsvorsorge und spielen mit dem Nachhaltigkeitsziel 6 der Vereinten Nationen (SDG 6) eine zentrale Rolle in der Agenda 2030. Ohne die Erreichung von SDG 6 sind auch die meisten der anderen Ziele nicht umsetzbar. Für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind weltweit vor allem Kommunen und kommunale Betreiber zuständig. Dazu braucht es starke Betreiber, die nachhaltig und effizient die Menschen mit sauberem Wasser versorgen und deren Abwasser umweltverträglich entsorgen.

Starke Betreiber – Kommunale Entwicklungszusammenarbeit

Internationale Betreiberpartnerschaften für ein nachhaltiges Wassermanagement: Diese Neuauflage der Broschüre von 2019 bringt Ihnen das erfolgreiche Format der Betreiberpartnerschaften mit vielfältigen Beispielen und Stimmen aus der aktuellen Praxis näher.

Aktuelle Veranstaltungen

Informationen/Meldungen

Water Forward wird konkret: Tunesien und Marokko im Fokus

Beim „German Development Cooperation – World Bank Water Deep Dive“ wurden aus strategischem Austausch konkrete Ansatzpunkte für eine engere Zusammenarbeit im Wassersektor. GWP bringt dabei die Perspektive der deutschen Wasserwirtschaft ein – mit dem Ziel, Entwicklungszusammenarbeit, Finanzierung und unternehmerische Kompetenzen früher und systematischer zusammenzubringen.

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Vom Dialog zur Umsetzung: GWP vertieft Wasserkooperation mit Kasachstan

Aus einem kontinuierlichen Dialog wird konkrete Zusammenarbeit: GWP treibt gemeinsam mit kasachischen Partnern die Idee eines Kasachisch-Deutschen Wasserlabors voran. Perspektivisch sollen daraus konkrete Projekte und neue Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen entstehen.

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Zehn Jahre SDG 6: Eindrücke vom High-Level Political Forum der Vereinten Nationen

Anfang Juli kamen Ministerinnen und Minister, EU-Kommission, UN-Botschafterinnen und -Botschafter, Entwicklungsbanken, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus nahezu allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in New York zusammen und diskutierten gemeinsam darüber, wie die Agenda 2030 trotz zunehmender geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen noch erreicht werden kann. GWP repräsentierte vor Ort den privaten Wassersektor als Teil einer starken deutschen Delegation.

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Warum Verlässlichkeit und Netzwerke die beste Währung für uns sind | Die Vorstandskolumne

Dr. Michael Kuhn blickt in der aktuellen Vorstandskolumne auf 100 Jahre Firmengeschichte zurück und zeigt, warum Wasser damals wie heute ein existenzielles Zukunftsthema ist. Er macht deutlich, dass angesichts immer komplexerer Herausforderungen Netzwerke wie GWP erfolgsentscheidend sind und gibt einen Überblick über anstehende Vernetzungsmöglichkeiten im Regionalforum Süd- und Südostasien.

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