Am 3. und 4. September 2026 brachte die CleanTech-Konferenz der Exportinitiative Umweltschutz (EXI) rund 220 Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt standen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Umweltwirtschaft, globale Märkte sowie die Bedeutung von Innovationen, strategischen Partnerschaften und geeigneten Förderinstrumenten für „CleanTech Made in Germany“.

Auch German Water Partnership (GWP) verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Exportinitiative und war bereits an zahlreichen internationalen EXI-Projekten beteiligt. Aktuell engagiert sich GWP gemeinsam mit der Auslandshandelskammer (AHK) Südliches Afrika im Projekt WECISA (Wassereffizienz für Gewerbe und Industrie im südlichen Afrika). Während die AHK das Projekt federführend umsetzt, bringt GWP sein Netzwerk und seine Expertise ein und stellt die Verbindung zum deutschen Wassersektor sowie zu innovativen Wassertechnologien und Unternehmen her.
Auch bei der CleanTech-Konferenz war GWP präsent: Geschäftsführer Boris Greifeneder und die Referentin für internationale Programme, Lucie König, informierten an einem Infostand über die Aktivitäten des Netzwerks. Darüber hinaus waren mehrere GWP-Partner aktiv in das Konferenzprogramm eingebunden. Dr. Reinhard Huebner, CEO der SKion Water GmbH, und Dr. Manuel Krauss vom FiW e.V. sowie Leiter des GWP-Regionalforums Afrika, brachten ihre Perspektiven in das Panel „CleanTech im geopolitischen Wandel – Wie behauptet sich die deutsche Umweltwirtschaft in neuen Macht- und Marktstrukturen?“ ein.


Die Konferenz bot zudem spannende Einblicke in zehn Jahre EXI und die internationale Entwicklung der geförderten Projekte. Hochkarätig besetzte Panels – unter anderem mit Bundesumweltminister Carsten Schneider –, Workshops und eine begleitende Ausstellung zu laufenden EXI-Projekten beleuchtete aktuelle Chancen und Herausforderungen für die deutsche Umweltwirtschaft sowie den internationalen Technologietransfer.
Besonders wertvoll waren die zahlreichen Begegnungen mit Partnern und GWP-Mitgliedern vor Ort. Der persönliche Austausch zu aktuellen Entwicklungen und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, machten die Konferenz zu einer wertvollen Plattform für Vernetzung und Kooperation. Zugleich bot das zehnjährige Bestehen der EXI einen schönen Anlass, auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zurückzublicken und gleichzeitig den Blick auf die weitere internationale Verbreitung deutscher Umwelt- und Wassertechnologien zu richten.
