Erfahrungsaustausch des Pilotprojekts Betreiberplattform auf der 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik
Im Rahmen der 15. Bundeskonferenz der Kommunalen Entwicklungspolitik, die vom 14. bis 16. Juni 2021 stattfand, tauschten sich die kommunalen Unternehmen des Pilotprojektes Betreiberplattform in einem Workshop zu ihren Erfahrungen aus. Die Bundeskonferenz wurde von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Kooperation mit der Stadt Bonn durchgeführt.
Unter dem Motto „Herausforderungen gemeinsam meistern“ gaben kommunale Unternehmen wie der Stadtentwässerung Dresden, Hamburg Wasser, Gelsenwasser sowie dem Oldenburg Ostfriesischen Wasserverband einen Einblick in ihre Partnerschaften und sprachen über Herausforderungen und Chancen des entwicklungspolitischen Engagements.

Derzeit laufen unter dem Pilotprojekt Betreiberplattform vier Pilot-Partnerschaften mit Marokko, Jordanien, Sambia und der Ukraine. Kommunale Unternehmen sind aufgrund ihres spezifischen Know-hows in der öffentlichen Daseinsvorsorge gefragte Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit den Projektpartnern, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gingen die deutschen Betreiber auf Fragen ein, inwieweit sich kommunale Unternehmen auch wirtschaftlich in der Entwicklungsarbeit betätigen, welchen Beitrag man zu Klima- und Umweltschutz leisten und was auch deutsche Unternehmen aus den Partnerschaften lernen können.
Im Mittelpunkt des Workshops stand auch der gegenseitige Austausch zu Themen wie Non-Revenue Water, die persönliche und interkulturelle Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiter, aber vor allem die Anziehungskraft eines internationalen Umfelds für junge Fachkräfte. Der Workshop zeigte die rechtlichen Rahmenbedingungen des Engagements sowie den Mehrwert für kommunale Unternehmen auf und gab einen Einblick in die Arbeitsweise und Zielsetzung des Pilotvorhabens.

Das Pilotvorhaben wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert und als Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) umgesetzt. Die Entwicklung und Durchführung der Betreiberplattform erfolgt in Zusammenarbeit mit dem VKU – Verband Kommunaler Unternehmen e.V. und German Water Partnership. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: https://utilityplatform.connective-cities.net/
Bei Fragen zum Pilotvorhaben kontaktieren Sie gern Amina Hussein aus der GWP-Geschäftsstelle. Das nächste Netzwerktreffen der Betreiberpartnerschaften ist für den Spätsommer geplant.
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