Künstliche Energie und Net-Zero – Sitzung der Arbeitskreise Wasser 4.0 und Wasser & Energie

Teilnehmen bei der 23. Sitzung des AK Wasser 4.0 und Wasser und Bildung © GWP.

Zum Abschluss des ersten Quartals 2024 trafen sich die beiden Arbeitskreise Wasser & Energie sowie Wasser 4.0 am 26. März für eine gemeinsame Sitzung in Gerlingen bei Gastgeber Endress+Hauser (Deutschland) GmbH + Co. KG. Mit über 25 Teilnehmenden konnte das hybride Format sowohl im Veranstaltungsraum viele Mitglieder versammeln, als auch einigen externen Referierenden die Möglichkeit bieten, Ihre Beiträge digital einzubringen.

Künstliche Intelligenz – Legaler Rahmen und konkrete Anwendung

Eröffnet wurde die Sitzung mit einem Impuls des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Dieses befasst sich aktuell stark mit der Umsetzung neuer EU-Richtlinien im Bereich Digitalisierung in nationales Recht. So standen die NIS2-Richtlinie und das KRITIS-Dachgesetz nicht nur im Impuls, sondern auch in einem der Expertenbeiträge in der Sitzung des AK Wasser 4.0 im Vordergrund. Nicht nur die legalen Anforderungen, sondern auch der Nutzen künstlicher Intelligenz wurden ein einem Beitrag von Prof. Dr. Christian Wolf, TH Köln, thematisiert. Auch ein GWP-Neumitglied, The Green Bridge GmbH (TGB), brachte sich direkt in den Arbeitskreis ein und gab Einblicke in die Möglichkeiten der Nutzung eines neuen EU-Standards für Georeferenzmodelle für unterschiedliche Anwendungsfälle.

Peter Wirtz, Hermann May, Achim Gahr (v.l.n.r.) bei der Sitzung der AK © GWP.

Wasser und Energie – Energieneutralität in Kläranlagen und Net-Zero

Im Anschluss folgten im Arbeitskreis Wasser und Energie ein Austausch zu weiteren für die Branche richtungsweisende Themen – so zeigte Torsten Hackner, HUBER SE, die Potenziale der Wärmegewinnung aus Abwasser auf, der Pfad zur Energieneutralität in Kläranlagen wurde diskutiert und aus dem Umweltbundesamt wurde die behördliche Sicht auf das Thema Net-Zero ausgeführt. Eine herzliche Einladung zur intensiveren Zusammenarbeit sprach Gerd Sagawe als Vorstandspate für das Thema Wasserstoff an den Arbeitskreis aus. Dabei wurden auch Synergien mit dem Arbeitskreis Industriewasser aufgezeigt.

Teilnehmende des AK bei einer Führung am Max-Eyth-See durch das Tiefbauamt Stuttgart © GWP.

Exkursion an den Max-Eyth-See macht Technologie erlebbar

Der intensive Austausch wurde am Abend beim gemeinsamen Abendessen sowie am nächsten Morgen bei einer Exkursion an den Max-Eyth-See fortgeführt. Diese wurde begleitet vom Tiefbauamt der Stadt Stuttgart, dessen Vertreterinnen und Vertreter dem Arbeitskreis spannende Einblicke in die Digitalisierung der Überwachung der Gewässerqualität gaben, die seit einigen Jahren am See stattfindet. Hier ist der Mehrwert von smart angewandter Technologie hautnah erlebbar.

Wenn Sie in einem der beiden Arbeitskreise aktiver werden möchten, dann wenden Sie sich gerne an Larika Waldmann!