
Innovationen und Partnerschaft transformieren die afrikanische Wasserver- und Abwasserentsorgung
Ein Gastbeitrag von Micheline Lawson
[Aus dem Französischen übersetzt.]Die IFAT 2024, das wichtigste Branchentreffen für Innovatoren und Fachkräfte aus dem Wassersektor, hat der African Water and Santiation Association (AfWASA) eine dynamische Plattform geboten. In München konnte die AfWASA erfolgreich zeigen, wie Kooperationen und innovative Technologien den Wandel im afrikanischen Wasser- und Abwassersektor katalysieren.

Einer der Grundpfeiler für den Erfolg unseres diesjährigen IFAT-Auftritts war die Partnerschaft mit German Water Partnership e.V. (GWP). Die effektive Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen hat nicht nur die wichtige Teilnahme unserer Delegationen ermöglicht, sondern auch den Weg für zukünftige, noch wirkungsvollere Initiativen geebnet. Olivier Gosso, Geschäftsführer der AfWASA, bekräftigte unser Engagement: „Unsere Zusammenarbeit mit GWP ist ein glänzendes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können. Wir planen bereits, unsere Zusammenarbeit auf weitere gemeinsame Veranstaltungen und Programme auszudehnen, von denen unsere Mitglieder und die globale Wasser- und Abwassergemeinschaft profitieren können.“
IFAT Munich 2024 – Ausgangspunkt für weitere gemeinsame Projekte
Diese gemeinsame Zukunftsvision sieht gemeinsame Veranstaltungen vor, die nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch Best Practices und neue Anpassungsstrategien evaluieren, die für die Bewältigung der spezifischen Herausforderungen in

Afrika von entscheidender Bedeutung sind. Diese Initiativen werden nicht nur bestehende Kapazitäten stärken, sondern auch neue Wege der internationalen Zusammenarbeit, der Forschung und des Wissensaustausches eröffnen, die für den weiteren Fortschritt des Sektors von entscheidender Bedeutung sind.
Moussa Seck, Direktor des Mitgliederservices der AfWASA, betont die entscheidende Bedeutung von Synergien zwischen den Mitgliedern des Verbandes. Während der IFAT 2024 haben diese Kontakte eine neue Dimension erreicht und bieten wertvolle Möglichkeiten für Partnerschaften, Kapazitätsaufbau und berufliche Entwicklung.
Mitgliedschaft der AfWASA bildet Diversität des Sektors ab
Moussa Seck betont: „Die Vielfalt unserer Mitglieder, die vom lokalen Techniker bis zum nationalen Entscheidungsträger reicht, bereichert unser Netzwerk. Veranstaltungen wie die IFAT bieten unseren Mitgliedern die Gelegenheit, internationale Kontakte zu knüpfen, Innovationen zu entdecken, die praktisch angewendet werden können, und gemeinsam an zukunftsweisenden Projekten zu arbeiten. Unsere Mission ist es, dieses Zusammenwirken zu maximieren, um Kompetenzen auf allen Ebenen zu stärken und Fortschritt sowohl auf individueller als auch kollektiver Ebene zu beschleunigen.“

Die AfWASA plant, diese Interaktionen durch Ask The Expert-Webinare und andere Networking-Veranstaltungen weiter auszubauen, die sich auf ausgewählte Bereiche konzentrieren, die im Vorhinein von unseren Mitgliedern als entscheidend identifiziert wurden. Diese Initiativen sind so konzipiert, dass sie nicht nur der Kapazitätsentwicklung dienen, sondern auch Wege zur Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten eröffnen, die dem gesamten Wasser- und Abwassersektor in Afrika zugutekommen.
Die AWASA – Fachkräfteausbau in der afrikanischen Wasserwirtschaft
Siméon Kenfack, Programmdirektor bei der AfWASA, erklärt: „Es bestehen vielversprechende Aussichten, die Fähigkeiten unserer Mitglieder durch diese Kooperationsplattformen zu stärken, die Katalysatoren für die berufliche Entwicklung und den gemeinsamen Erfolg in der Branche sind. So entsteht die AWASA-Akademie aus der Notwendigkeit heraus, Qualifikationslücken in unserer Branche zu schließen. Über diese Plattform bieten wir hochmoderne Schulungen, Zertifizierungen und Coaching-Sitzungen an, die von internationalen Experten geleitet werden. Unser Ziel ist es, afrikanische Fachkräfte darauf vorzubereiten, den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Wasser- und Abwasserwirtschaft effektiv zu begegnen.“

Die Akademie stützt sich auch auf strategische Partnerschaften, – wie die mit German Water Partnership –, um ihr Curriculum zu bereichern und Zugang zu globalen Ressourcen zu erhalten. Die Lehrpläne der Akademie sind inklusiv. Ihr Themenspektrum erstreckt sich von technologischen Innovationen über nachhaltiges Management von Wasserressourcen über effektive Strategien zur Abwasserentsorgung.
Darüber hinaus ermöglicht die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Industriepartnern der AfWASA, das Curriculum der AWASA-Akademie hinsichtlich der Technik und beruflicher Standards topaktuell zu halten. Siméon Kenfack fügt hinzu: „Wir planen, unsere Reichweite weiter auszubauen, indem wir unsere Stipendienprogramme fortsetzen und Online-Lernmodule integrieren, um unsere Programme einer größeren Anzahl von Fachkräften auf dem gesamten Kontinent zugänglich zu machen.“
Die Initiative stellt somit nicht nur einen Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit afrikanischer Fachkräfte dar, sondern ist ein wichtiger Motor für die Transformation und Modernisierung der Wasserver- und Abwasserentsorgung auf dem afrikanischen Kontinent.

Die IFAT – ein voller Erfolg
Die Mitglieder der AfWASA-Delegation auf der IFAT waren von dieser Erfahrung besonders inspiriert. El Hadji Diallo, ein Delegierter, berichtet: „Die Technologien in Aktion zu sehen und direkt mit ihren Entwicklern sprechen zu können, eröffnet neue Perspektiven für die Anwendung in unseren Projekten in Afrika. Wir sehen, wie wichtig die Betreuung auf einer Veranstaltung wie der IFAT ist. Gemeinsam mit der AfWASA haben wir uns vorbereitet, damit wir die richtigen Leute treffen und es vermeiden, Zeit und Energie auf diesen großen Veranstaltungen mit Tausenden von Ausstellern zu verschwenden.“
Die IFAT 2024 hat nicht nur die Position der AfWASA als führende Organisation im Wasser- und Sanitärsektor gestärkt, sondern auch den Weg für Innovationen geebnet, die Wasser- und Abwasserbranche auf dem afrikanischen Kontinent verändern können. Die AfWASA-Mitglieder reisen mit erweitertem Wissen nach Hause und sind bereit, dieses vor Ort anzuwenden und ihre Communities so positiv zu beeinflussen. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, mit neuen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und bedeutenden Innovationen in Aussicht.
Bei Interesse an der Region Afrika oder der Verbandspartnerschaft mit der AfWASA, nehmen Sie gerne an den Aktivitäten des Regionalforums Afrika teil oder kontaktieren die Ansprechperson in der GWP-Geschäftsstelle Marie-Louise Chagnaud.
