Wasserbranche trifft sich in Dresden

„Die Wasser-Branche besitzt weltweit großes Potenzial“

Dresden, 21.10.2019 – „Die Nachholbedarfe bei Aufbau, technischer Infrastruktur sowie in der Qualifikation der Mitarbeiter im weltweiten Wassersektor sind immens“, erklärte Gunda Röstel, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH und Vorstandsvorsitzende des internationalen Branchenverbands German Water Partnership e.V. (GWP). Rund 100 Vertreter aus Wirtschaft und Politik hatten sich am Freitag beim 1. Sachsen-Netzwerktreffen Wasser International in Dresden versammelt.

Mit einer Exportquote von rund 37 Prozent spielen internationale Geschäfte für Sachsen bereits heute eine große Rolle. Das gilt auch für die Wasserbranche. Doch gerade dieser bieten sich „vor dem Hintergrund einer rapide wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels noch deutlich größere Chancen, als innovative Anbieter von hochwertigen Lösungen auf dem Weltmarkt zu punkten“, betonte Dr. Detlef Hamann, Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden.

Wichtiger globaler Beitrag

Gleichzeitig könnten die Unternehmen dabei einen wichtigen globalen Beitrag in Sachen Umwelt und Entwicklung leisten, sagt Oliver Schenk, Chef der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten: „Weltweit haben geschätzt 4,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicheren sanitären Anlagen. Sachsen hat eine Vielzahl von Unternehmen, die Wissen und Produkte im Bereich Wasser und Abwasser anbieten. Ich finde es richtig und wichtig“, so Schenk weiter, „wenn wir diese Erfahrungen auch in den Dienst der Entwicklungszusammenarbeit stellen. Es gibt ermutigende Ansätze dafür. Die Sächsische Staatsregierung wird diesen Weg gern begleiten.“

Gerade für den mittelständisch geprägten deutschen Wasser-Sektor brauche es aber starke Netzwerke, um weltweit erfolgreich zu sein, neue Projekte zu entwickeln und ausländischen Partnern und Kunden gegenüber mit dem nötigen Gewicht aufzutreten. Der große Zulauf des Branchen-Netzwerktreffens zeigt, wie hoch der Bedarf an Informationen, Austausch und neuen Kontakten tatsächlich ist. „Die im Ausland so wichtigen Netzwerke aufzubauen, fängt schon in der eigenen Heimat an“, betonte Röstel. „Das ist eine Chance für Unternehmen, die sich in funktionierenden Netzwerken wie bei GWP bewegen.“

Eingeladen hatten zu der Veranstaltung German Water Partnership, die Sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die Stadtentwässerung Dresden.

 

 

 

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Über German Water Partnership e.V.

German Water Partnership e.V. vereint rund 350 private und öffentliche Unternehmen aus dem Wasserbereich sowie Fachverbände und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Das internationale Netzwerk bündelt die Aktivitäten, Informationen und Innovationen des deutschen Wassersektors und stärkt so dessen Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten. Die fünf Bundesministerien für Umwelt, Forschung, Entwicklung, Wirtschaft und das Auswärtigen Amt unterstützen die Aktivitäten von GWP

 

 Ansprechpartner für die Presse:

Patrick Bessler | bessler@germanwaterpartnership.de | 030 300199-1226

 

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